5km Bahnlauf
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5km Bahnlauf

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Sommersportfest des VFV Spandau am 25.07.2007 – 5.000m Bahnlauf

10 Tage vor der City Night sollte noch ein 5km Testlauf her. Glücklicherweise fand genau an diesem Tag ein 5.000m Bahnlauf in Berlin Spandau (Hakenfelde) statt, was ich natürlich besser fand, als die 5km alleine auf der Bahn zu laufen. Da ich bei der City Night mit einem ersten Versuch auf eine sub39 spekuliere, sollte eine Zeit unter 19:10 Minuten (=>3:50min/km) her, doch unter 19 Minuten traute ich mir selbst nicht ganz zu.

Vor dem Lauf

So bin ich zusammen mit Jörg zum Stadion Hakenfelde gefahren. Um 17.30, eine Stunde vor Start kamen wir dort an und haben, nach kleineren Schwierigkeiten, dann auch das Stadion gefunden. Es herrschte eine sehr ruhige, familiäre Atmosphäre. Es fanden noch einige Wettkämpfe vor dem 5.000m Lauf statt (u.a. 100m Sprint, Hochsprung, 400m, etc.).

Nach kurzem einlaufen von ca. 3km mit einigen Steigerungen stellte ich mich, zusammen mit 11 weiteren Startern (9 Männer, 2 Frauen) auf bzw. wir wurden aufgestellt. Ich durfte auf Bahn 4 starten (keine Ahnung, wonach sortiert wurde, hab nicht einmal eine Zeit angegeben...). Dann ging es auch gleich los.

Start – Let’s rock!

Der Startschuss fiel und ich versuchte nicht gleich wild loszusprinten und sortierte mich hinter den ersten Läufern auf Bahn 1 ein. Die ersten 200m waren nach 39 Sekunden um, also 7 Sekunden zu schnell! Ich hab dann sofort das Tempo reduziert und beendete die erste Runde nach 1:23,7 Minuten, also viel zu schnell, was sich aber gar nicht so anfühlte. Und so gings weiter:

2. Runde: 1:29,7 – schon besser, aber eigentlich immer noch zu schnell. „Wenigstens schon mal Puffer für den Schluss“, dachte ich mir und konzentrierte mich einfach auf das Laufen. Die ersten 1000m waren nach 3:37 Minuten durch!!!

3. Runde: 1:29,4 – es läuft jetzt einfach und ich beschließe das Tempo irgendwie zu halten.

4. Runde: 1:30,6 – wird’s jetzt langsamer? Bisher geht’s noch, dem Tempo entsprechend, gut. Ich lief gefühlsmäßig genau an der Grenze zum Limit.

5. Runde: 1:29,4 – „oh man, das kann nicht gut gehen“. 2000m nach 7:23 Minuten => Bestzeit ;-)

6. Runde: 1:30,7 – die Hälfte ist geschafft. Normalerweise rechne ich immer viel beim laufen, doch hier war einfach keine Zeit zum rechnen. Der erste Läufer überholte mich in dieser Runde (er beendet das Rennen nach 15:09 Minuten!!!).

7. Runde: 1:30,9 – „laufen, einfach laufen!!!“. Ich wusste dass es eine gute Zeit werden kann, aber noch war ich mir nicht sicher, das Tempo halten zu können.

8. Runde: 1:31,5 – „oh oh, schon wieder langsamer!“ – kommt jetzt der Einbruch???

9. Runde: 1:29,6 - „nur noch drei Runden, los lauf!!!“ (die letzte 1/2 Runde hab ich gedanklich ausgelassen, war gut für die Motivation)

10. Runde: Stoptaste nicht richtig erwischt, irgendwas mit 1:31. „dann muss jetzt eben eine 3:00 her, dann passt das schon nach 11 Runden“.

11. Runde: 3:01,2 Minuten für die beiden Runden. Jetzt wusste ich, dass es unter 19 Minuten wird – aber wie viel???

12. Runde: 1:30,8 – „oh man, wie geil, das läuft ja wie am Schnürchen!!!“. Jetzt nur noch 200m – ENDSPURT!!!

12,5. Runde: 41,7 Sekunden!!!

Ein Blick auf die Uhr: 18:39,2 Minuten (=3:44min/km!!!!) (handgestoppt)

Überglücklich (und total ausgepowert) lief ich zu Jörg und erzählte ihm wie es lief. Endlich hatte ich wieder einen guten, bzw. sehr guten Lauf, was mir seit Februar in Bad Füssing nicht mehr wirklich gelang!!!

Jetzt bleiben mir für die City Night allerdings wenige Ausreden, die sub39 nicht wenigstens zu versuchen (alle möglichen Rechner sagen Zeiten von 38:20 bis 38:58 vorraus...). Also, solange es nicht ätzend warm ist, werde ich es definitiv versuchen!!! Ansonsten weiss ich jetzt, dass die sub39 auf jeden Fall drin sind